Sonntag, 18.6.95 - 15.434 km
- Banff, Moraine Lake, Golden
Es regnet von Himmel hoch, als wir unser Auto packen. Bei unserer Weiterfahrt sieht man von der schönen Umgebung nichts, alles ist unter dicken Wolken versteckt. Wir wollen bei dem schlechten Wetter nach Banff. Wir fahren auf dem alten Highway 1a, der auch bei Regen noch schön ist. Kurz vor Banff stoßen wir auf den autobahnähnlichen Highway 1, der im Gegensatz zur alten Straße stark befahren ist. Laut Beschilderung gibt es drei Ausfahrten, wir sehen aber nur zwei und sind auf einmal an der Stadt vorbei und aus dem Nationalpark raus. Wir drehen um und fahren wieder zurück. Wir kommen am Kontrollhäuschen am Parkeingang vorbei und dürfen nochmals 16 Dollar Eintritt bezahlen. Wir vermuten, dass die angeblichen drei Ausfahrten nur eine Finte sind, um die Besucher zu kontrollieren, ob sie auch alle ihren Eintritt entrichtet haben. Als wir Banff erreichen, trifft uns fast der Kulturschock! Touristik pur, jede Menge Japaner und Autos. Wir finden es schrecklich. Aber da wir bei dem strömenden Regen nichts anderes machen können, suchen wir uns einen Parkplatz. Das ist bei der Menschen- und Automenge hier auch gar nicht so einfach. Wir bummeln mit Regenschirm bewaffnet durch die Haupteinkaufsstraße. Gegen 17.00 Uhr fahren wir dann los in Richtung Golden. Der Regen wird zwar weniger, aber von den Bergen sieht man immer noch nicht viel. Auf der Straße kurz vor den Baker Creek Chalets tappst mal wieder unser Freund, ein kleiner Bär, über die Straße (es ist unser zehntes Exemplar!). Wir fahren noch zum Moraine Lake, der auch eine so wunderschön grün-blaue Farbe wie der Lake Louise hat. Er ist aber längst nicht so touristisch überlaufen wie dieser. Es gibt hier einen schönen Waldweg direkt am See entlang. Es hört kurz auf zu regnen, aber am Wasser ist es bitterkalt. Im Wald liegen noch Schneereste und die Bäume und Sträucher werden gerade erst grün. Gegen 19.00 Uhr fahren wir weiter, zunächst auf einer kleinen Verbindungsstraße zum eigentlichen Highway 1 a. Der geht dann in z. T. haarsträubenden Kurven immer bergab. Nach dem Ort Fields hört es endlich auf zu regnen, man sieht wieder Berge und in der Ferne sogar einen Streifen blauen Himmels.
Um 20.30 Uhr sind wir in der Hillside Lodge angekommen und beziehen unser fast ganz neues Holzhaus namens "Grizzly"! Ich bin verärgert, denn wir haben zwar eine kleine Küchenecke, aber sie funktioniert nicht. Die Herdplatten sind nicht angeschlossen, und es gibt weder Geschirr noch Bestecke. Dabei habe ich bei der Buchung extra nach der Küche gefragt. Wenn die Hütte nicht so schön und gemütlich wäre und nicht so traumhaft ruhig liegen würde, würden wir noch heute weiterfahren. - Mittlerweile haben wir schon wieder 23.00 Uhr (unsere übliche Bettzeit), und draußen herrscht himmlische Ruhe.
Montag, 19.6.95 - 15.707 km
- Golden, Lake Louise, Takakawa-Falls, Emerald Lake
Als ich heute morgen die Gardinen zurückziehe, ziehen am Himmel dicke weiße Wolken vorbei, aus deren Lücken ab und zu blauer Himmel und die Sonne hervorblitzen. Beim Frühstück im Haus der Eigentümer unserer Hütte (einem deutschen Ehepaar) bringen wir das Thema "Küche" zur Sprache. Sie erklären, dass sie die Küchenutensilien nach Abreise der Gäste entfernen, weil soviel damit passiert. Es klingt nach Ausrede, denn wir haben den Eindruck, dass sie eine Küchenbenutzung gar nicht wollen. Neben Frühstück bieten sie nämlich auch Abendessen an. Sie wollen uns auf unsere Bitte hin aber ein paar Sachen in die Küche stellen.
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Rockys. Von Lake Louise aus rufen wir zuhause an, wo es nach wochenlangen Regenfällen endlich Sommer zu werden scheint. Anschließend fahren wir noch einmal zum See, an dem eine japanische Invasion stattfindet. Ein Mensch in Trachtenkleidung bläst am Seeufer vor dem Hotel ein Alphorn, das man schon von Weitem hören kann. Die Videokameras summen und Fotoapparate klicken. Wir laufen den Uferweg bis zum Ende des Sees entlang, wo an den steilen Felswänden Felsenkletterei betrieben wird. Hier am See-Ende pfeift uns der kalte Wind um die Ohren, der oben vom Gletscher kommt. Die putzigen Streifenhörnchen bauen sich vor uns auf und erwarten Marschverpflegung. Vom Ufer aus fotografieren wir das nun am anderen Ende liegende Chateaux Lake Louise, das typische Postkartenmotiv.
Nach dem Mittagessen fahren wir auf dem Icefield-Parkway bis zum Bow Lake, den wir schon vor ein paar Tagen auf unserer Hinfahrt bewundert haben. Wenn die Sonne aufs Wasser scheint, kommt man sich vor wie in der Karibik. Nur die Temperaturen passen nicht so rechts ins Bild. Wir besichtigen auf einer z.T. halsbrecherischen Straße die Takakkaw-Falls (380 m hoch und damit die höchsten Wasserfälle Kanadas). Man kann fast bis zum Fuß der Fälle laufen, über dessen rauschendem Wasser sich ein großer Regenbogen bis zum anderen Ufer spannt. Auf unserer Rückfahrt stoppt plötzlich ein Auto vor uns. Wir vermuten natürlich Bären und halten auch an. Es sind jedoch keine Bären, sondern am Straßenrand sitzen fünf große Murmeltiere. Ich steige als Einzige aus, um sie aus der Nähe zu fotografieren. Drei dieser possierlichen Tierchen kommen schnurstracks auf mich zugerannt. Als ich ihre Vorderzähne sehe, wird es mir doch mulmig, und ich flitze ins rettende Auto zurück. Erst jetzt fällt mir auf, dass außer mir kein Mensch aussteigt. Hinter uns hält jetzt auch ein Auto, deren Insassen lachend auf unser Auto zeigen, denn die Viecher sitzen unter unserem vierrädrigen Gefährt. Zwei von den Tieren knabbern von innen die Reifen an. Sie kommen erst unter dem Auto hervor, als Horst den Motor startet und wir weiterfahren.
Am Emerald Lake halten wir zum letzten mal an diesem Tag. Der See und die gleichnamige Lodge liegen traumhaft ruhig hoch in den Bergen. Als wir in unsere Hütte zurückkommen, sind unsere Herdplatten angeschlossen, und wir haben einen Topf, sonst nichts, kein Besteck, keine Tasse, keinen Teller!
Dienstag, 20.6.95 - 16.025 km
- Golden, Radium Hot Springs, Paint Pots -
Es regnet, und die Wolken hängen bis fast auf dem Boden. Wir wissen nicht so richtig, was wir bei diesem miesen Wetter machen sollen. Nach dem Frühstück fahren wir in den Ort Golden. Ich finde ihn entsetzlich, genauso wie Goldriver (das scheint etwas mit dem "Gold" zu tun zu haben). Außer Motels und einem Supermarkt gibt es hier nichts. Trotz Regens entschließen wir uns zur Weiterfahrt auf dem Highway 95 nach Radium Hot Springs. In diesem Tal wird noch sehr viel Landwirtschaft betrieben, wir sehen sogar eine Ranch mit Charolaix-Rindern. Die ganze Fahrt über bildet der Columbia-River neben der Straße eine Fluss und Seenlandschaft, z. T. mit Schilf und Seerosen bewachsen. Das muss bei Sonnenschein mit den Bergen im Hintergrund wunderschön aussehen. In Radium Hot Springs (ca. 100 km von Golden entfernt) halten wir an. Der Ort besteht aus mehreren kleinen Geschäftchen, kleinen Restaurants, zahlreichen Motels, einer großen Kreuzung und sonst nichts! Wir essen in einem Restaurant mit chinesischer Küche, in dem wir auf die unfreundlichste Bedienung Kanadas treffen. Sie knallt Speisekarte und Bestecke dermaßen auf den Tisch, dass alles wackelt. Dafür ist das Essen aber um so besser: jede Menge Gemüse, Ingwer und Knofi!! Jeder Bär wird heute sicher einen großen Bogen um uns machen oder sogar betäubt umfallen.
Anschließend fahren wir zu den Hot Springs (zwei Badebecken , die direkt an der Durchgangsstraße liegen) und entschließen uns dann, trotz des Wetters den Rückweg durch die Rockys zu nehmen. Je höher wir fahren, desto schneller verziehen sich die Wolken, und sogar von den Bergen sieht man zum Teil wieder die Spitzen. Am Simpson Valley halten wir. Von hier kann man eine tiefe Schlucht überblicken. Auf einem Schild lesen wir, dass wir uns hier in totaler Wildnis befinden. Wenn die Straße nicht wäre, brauchte man von hier aus mehrere Tage, um den nächsten Ort zu erreichen, falls man den Marsch über Berge und durch Schluchten und Wälder überhaupt übersteht. Alleine der Gedanke an die Wildnis um einen herum ist faszinierend und eigentlich gar nicht so richtig vorstellbar.
Unser nächster Halt ist an den Paint Pots. Es handelt sich um eisenoxydhaltigen Boden. Eisenhaltiges Mineralwasser quillt aus den drei Quelltöpfen und färbt die Erde ockergelb bis rostrot. Die Indianer nutzten diese Farbe früher schon zur Kriegsbemalung. Bis zur Gründung des Kootenay Nationalparks (1906) wurde der Boden abgebaut und in Calgary zur Farbherstellung verwendet.
Weiter geht es auf der alten 1 a in Richtung Lake Louise. Ich mache aus Spaß die Bemerkung, dass ich noch einen Bären vor dem Bärenwarnschild und am liebsten eine Bärenmutter mit Kind sehen möchte. Als wir jedoch aus Lake Louise auf den relativ viel befahrenen Highway 1 hinauffahren, geben wir die Hoffnung auf Bären endgültig auf. Wir haben während unseres Urlaubs ja auch zehn von diesen Tierchen gesehen. So unglaublich das klingt, wir sind kaum zwei Kilometer gefahren, als wir zwei Autos mit roten Bremslichtern am Straßenrand vor dem Landesschild von Britisch Columbia stehen sehen. Unmittelbar neben dem Schild sitzt ein Bär!! Ich stoppe und fahre auf dem Randstreifen ein Stück zurück. Als wir näher an das Schild herankommen, sehen wir, dass es eine Bärin mit einem Jungen ist. Mutter Bär und Baby Bär fressen seelenruhig am Straßenrand junge Grastriebe. Horst fotografiert mit meinem Apparat, denn er hat keinen Film eingelegt, da wir ja mit Bären gar nicht mehr gerechnet haben. Wir kommen ein paar Sekunden zu spät, denn dann hätten wir ihn noch mit dem Schild zusammen fotografieren können. Das wäre das Foto des Jahres geworden.
Das ist für uns ein krönender Abschied von den Rockys, denn morgen fahren wir zurück in Richtung Vancouver. Am Freitagmorgen müssen wir am Flughafen unser Auto abgeben. Wir sind uns beide einig, dass dies der schönste von allen bisher schönen Urlauben ist. Als wir wieder zurück an unserem "Grizzly-Chalet" sind, hat sich auch hier der Regen verzogen und man sieht wieder vereinzelt die schneebedeckten Bergspitzen.
Mittwoch, 21.6.95 - 16.382 km
- Glacier National Park, Rogers Pass, Revelstock, Lac le Jeune
Heute morgen regnet es zwar nicht, aber der Himmel ist dick mit grauen Wolken verhangen. Wir fahren gegen 10.00 Uhr ab und müssen am Eingang des Glacier Nationalparks noch einmal sechs Dollar bezahlen, da unsere Parkerlaubnis mit dem gestrigen Tag abgelaufen ist. Unterwegs haben wir Sonne, Nebel und Regen, nur Schneefall fehlt uns noch. Am Informationszentrum am Rogers-Pass halten wir für eineinhalb Stunden und sehen uns dort einen Film über Bären an. Im Souvenirladen erstehen wir zwei Bärenposter und fahren dann weiter durch eine wunderschöne Berglandschaft.
Unsere mal wieder chinesische Mittagspause verbringen wir in Revelstock, einem kleinen gemütlichen Städtchen am Rande der Berge. Das Wetter wird besser und die Sonne kommt durch. Während der nächsten Stunden halten wir nicht mehr. Gegen 16.30 Uhr erreichen wir Kamloops, wo wir vom Highway in die Hügellandschaft zum Lake Ressort Lac le Jeune abbiegen. Das Ressort mit Blockhäusern ist aber total ausgebucht, und wir müssen zum wenige Kilometer entfernten Hotel fahren, wo wir noch das letzte freie Zimmer erwischen. Es ist zwar ein reines Hotelzimmer ohne Küche, aber wegen der schönen ruhigen Lage direkt am See bleiben wir hier. Abends machen wir noch eine Bootsfahrt auf dem See und reservieren für morgen Abend ein Motel in Flughafennähe. Wir können schon abends unser Auto abgeben, dann brauchen wir übermorgen nicht so früh aufzustehen. Eigentlich wollten wir nach der Abgabe unseres Autos schon zu unserem Hotel (wieder das Parkhill) fahren, aber bei einem Anruf dort stellt sich heraus, dass es für morgen schon ausgebucht ist. Ich frage mich, was ohne Reservierung in der Hochsaison hier wohl los sein mag. Wahrscheinlich tut man gut daran, einen Schlafsack mitzunehmen. Unsere beiden liegen noch gut verpackt im Koffer, wir haben sie nicht gebraucht.
Donnerstag, 22.6.95 - 16.763 km
- Kamloops, Manning Provincial Park, Vancouver
Um 5.00 Uhr morgens stehen die ersten Japaner auf, die mit Bussen nach Banff fahren. Die Holzböden unseres Hotels knarren entsetzlich, und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Wir frühstücken noch im Hotel und fahren dann los. Es ist sonnig und schon ziemlich warm. Wir fahren in Richtung Princeton. Nachmittags machen wir noch einmal eine kurze Rast in einem kleinen Nationalpark, der ca. 100 km von Vancouver entfernt liegt.
Anhand unseres guten Kartenmaterials finden wir unser Hotel Howard Johnson in unmittelbarer Flughafennähe sofort. Von unserem Zimmerfenster aus können wir die Flugzeuge sehen und vor allem auch hören. In unserer Küche verkochen wir unsere restlichen Vorräte und machen uns gegen 20.00 Uhr auf den Weg zum Flughafen. Die Abgabe unserer Autos verläuft problemlos. Wir geben unser Auto, das uns die ganze Zeit treu und brav gefahren hat, mit einem Kilometerstand von 17.276 km ab, d. h. wir sind 5.649 km kreuz und quer durch Kanada gefahren (Benzinverbrauch = 427 l). Anschließend laufen wir noch ein wenig durch das Flughafengebäude, fahren dann mit dem Taxi zum Hotel zurück, wo wir unseren Abschiedskummer mit kanadischem Bier ertränken.
Freitag, 23.6.95
- Vancouver
Nach dem Frühstück räumen wir unsere Koffer aus und packen sie neu zusammen. Da kommen dann Sachen zum Vorschein, die wir bis dahin noch gar nicht vermisst hatten bzw. wo wir nicht mehr wussten, dass wir sie überhaupt eingepackt haben. Mit dem Taxi fahren wir zum Hotel Parkhill in die Stadt. Im Hotel können wir unser Zimmer erst ab 15.00 Uhr beziehen, da es noch nicht geputzt ist. Wir stellen unser Gepäck unter und machen uns auf den Weg in die Stadt, wo wir einen kleinen Einkaufsbummel unternehmen. Abends gehen wir zum Abschluss unseres Urlaubs in der Robson-Street fürstlich speisen. Für morgen haben wir uns noch für einen Ausflug zur Hauptstadt Victoria auf Vancouver-Island angemeldet. Es geht um 7.00 Uhr los, und wir werden erst spät abends wieder zurück sein. Wir haben hier von der Stadt mit Lärm, Autos und den vielen Menschen schon nach ein paar Stunden die Nase voll und sehnen uns zu unserem Blockhaus am See zurück.
Samstag, 24.6.95
- Victoria, Butchard-Garden
Zu nachtschlafender Zeit um 5.30 Uhr klingelt der Wecker, und wir schleichen gegen 6.30 Uhr müde zum Frühstücksbuffet. Ich habe wegen des Lärms der Klimaanlage heute nacht kaum geschlafen. Gegen 7.30 Uhr werden wir mit einem kleinen klimatisierten Bus (24 Personen) für unsere Reise nach Victoria abgeholt. Mit dem Wetter haben wir großes Glück, die Sonne scheint. Als wir nach eineinhalb Stunden Fährfahrt durch die windige Georgia-Street in Victoria ankommen, ist keine Wolke mehr am Himmel zu sehen. Wir machen zunächst eine Stadtrundfahrt durch Downtown Victoria und fahren über den Ocean Drive mit wunderschönen Villen (u. a. die von "Magnum-Star" Tom Selleck) in die Stadt. Die Stadt im englischen Stil erinnert uns sehr an Jersey. Wir haben fast drei Stunden zur freien Verfügung, um auf eigene Faust die Gegend zu erkunden. Um 14.45 Uhr fahren wir zum Butchard-Garden, einem über 90 Jahre alten zauberhaften Privatgarten, wo man alleine einen ganzen Tag verbringen könnte. Hier wird dann auch ganz schnell mein 8. Film voll! Die Sonne knallt vom blauen Himmel, so dass ich froh bin, im japanischen Gartenteil etwas Schatten unter Bäumen zu finden. Dieser Gartenteil grenzt direkt an die Küste und hat einen eigenen Bootsanlegesteg. Hier könnte es mir auch gefallen. Um 18.00 Uhr sind wir wieder auf der Fähre und damit auf der Rückfahrt nach Vancouver. Um 21.00 Uhr sind wir in unserem Hotel, und damit ist unwiderruflich das Ende unseres Urlaubs gekommen.
Sonntag, 25.6.95
Gegen 8.30 Uhr gehen wir heute zum letzten mal frühstücken. Es ist im Restaurant sehr voll, denn ausnahmsweise scheint das Hotel mal nicht nur in japanischer, sondern in deutscher Hand zu sein. Unser für 10.00 Uhr bestellter Taxifahrer kommt nicht, und so fahren wir mit einem anderen Taxi zum Flughafen. Obwohl wir früh genug da sind, sind schon alle Fensterplätze besetzt. Wir vertelefonieren die letzten Dollars auf unserer Telefonkarte. Zuhause ist es mittlerweile auch Sommer geworden. Für morgen sind 27 Grad angesagt. Auf unserem Flug nach Calgary haben wir Riesenglück, denn der Fensterplatz neben uns bleibt leer, so dass wir ihn in Beschlag nehmen können. Bei strahlendem Sonnenschein können wir noch einmal den grandiosen Ausblick auf die Rockes genießen. Von Calgary aus geht es dann um 18.00 Uhr weiter nach Frankfurt. Wir hoffen, dass auch unser aufgegebenes Gepäck den Weg dorthin findet.
Gegen 10.25 Uhr (Montag morgen) landen wir wohlbehalten in Frankfurt, und unsere Koffer sind auch da.


