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I. Munique

Das Titelbild lässt es erahnen: zwei abfahrtbereite Kanus auf steinigem Strand, davor eine Frau, den Blick auf die künftige Fahrtrichtung über eine leere, unergründliche Wasserfläche gerichtet. Kein Anhaltspunkt, wohin es geht, unbekanntes Terrain, keine Klischees bedienend, obwohl einem zu Kanada und insbesondere dem Yukon jede Menge Bilder in den Sinn kommen würden. Von Bergen und endlosen Weiten, von Schnee, Wäldern und Trapperhütten oder von Bären, Lachsen und Elchen. Manche dieser Bilder finden sich dann aber doch noch im Buch selbst und machen Lust auf mehr.
Aufbruch also in ein unbekanntes Abenteuer, denn die Verfasserin erfüllte sich mit diesen Reisen ihre Kindheitsträume. So berichtet die Tagebucherzählerin spannend und anschaulich über ihre Abenteuer mit dem Huskygespann am Braeburn Lake, die Kanutour auf dem Big Salmon und dem Yukon sowie ihre Wanderungen im Kluane-Park. Sie spart dabei nicht mit ironisch-augenzwinkernden Details über unfreiwillige Tänze auf dem Eis, über wilde Ganovenjagden und Wadenbeißer oder über die komischen Versuche des "Männerhemden-Angelns" und "Husky-an-die-Leine-Legens". Von diversen Verrichtungen unter freiem Himmel und bei extremer Kälte (- 50°), einmal sogar mit Ausblick auf eine riesige Karibuherde und von dem wenig beliebten "cleaning the yard, kurz "cty" genannten Hundehäufchenaufsammelns ist ebenso die Rede wie von den unverwechselbaren Rufen der Loons über dem See oder den faszinierenden Gesängen der Schlittenhunde unter Polarlichtern. Eines der drei Teile des Buches, die Tagebuchnotizen von Laszlo Fazekas, der die Veröffentlichung leider nicht mehr erleben durfte, erzählt von "Zwanzig Pfoten durch die Eiswüste des Yukons", einer Huskytour, die alle Reserven von Mensch und Tier fordert und doch zum Nachahmen empfohlen wird.

Die faktenreichen Informationen und Tipps zu Reiseveranstaltern, Ausrüstung, Büchern und Touren am Schluss des Buches sind eine tolle Sache. Da hat sich die Verfasserin viel Mühe gemacht. Es sind ja nicht alle die geborenen Abenteurer, und manche haben nur einmal in zehn Jahren die Möglichkeit zu solchen Reisen, da möchte man doch gerne auf Nummer Sicher gehen und die richtigen Sachen dabei bzw. die richtige Adresse parat haben. Fazit: wer endlich einmal wissen möchte, wie sich ein Abenteuer anfühlt, wenn man nicht gerade als waschechter Trapper oder Yukon-Quest- Rennfahrer auf die Welt gekommen ist, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

W. Henze

Viele Menschen haben Träume, die sie lange mit sich herumtragen. Manche Menschen verwirklichen dann auch irgendwann ihren größten Traum. Ein solcher, eigentlich zwei, sind hier sehr persönlich, sehr anschaulich und sehr emotional – was für einen Reisebericht sicher kein Makel ist – aufgeschrieben. Spannend, selbstironisch, teilweise witzig, aber auch mit der Schilderung ungewohnter Strapazen, die man so nicht unbedingt vorhersehen konnte, sind die Erlebnisse der Autorin auf dem Husky-Schlitten bei klirrender Kälte oder im Kanu in einer traumhaften Flusslandschaft im Land ihrer Träume, dem kanadischen Yukon Territorium, dargestellt. Das unterscheidet das Buch von vielen anderen Reiseberichten, die sich mit der Aufzählung von Orten, Landschaften und Aktivitäten begnügen, und macht es damit zu einem Ratgeber für jene, die Ähnliches planen und wissen möchten, ob sie sich das zutrauen können.
Hilfreich dafür sind auch viele Tipps zu Ausrüstung und Gegebenheiten vor Ort, auf die man sich einstellen muss. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seiten „verschlungen“ und kann nur sagen, Hut ab, denn es sind echte Abenteuer, die sich Inge Cieslak zugetraut hat und die ihr Leben bereichert haben.
Meine Empfehlung ohne Wenn und Aber: Lesen!

B. Kuhlenkamp

Beim Lesen hat man das Gefühl, als würde man auf dem Salmon River mitpaddeln, mit auf den Kufen des Huskyschlittens stehen. Man fühlt das Land! Ein spannend geschriebenes Buch, das man nicht so schnell aus der Hand legt. Fantastische Bilder runden die beiden Abenteuer ab. Wichtig - und das findet man leider in nur wenigen Büchern - sind auch die Infoseiten mit Angaben zu Veranstaltern, Buch- und Ausrüstungstipps.

M. Lehmann

Nicht träumen, machen! Ein toller Titel für ein hervorragendes Buch. Man liest von Anfang bis Ende die Begeisterung und Freude der Autorin, sich ihren langen Traum endlich erfüllt zu haben. Mit Wortwitz und Selbstironie wird über die zum Teil doch sehr harte Tour geschrieben. Beim Lesen hat man das Gefühl, selbst diese Tour zu machen und man wünscht sich, man würde es tun. Herrliche Landschaften werden beschrieben, auch von Ecken, die man als "normaler Tourist" eher selten oder gar nicht sieht, wird berichtet. Nichts wird schöngemalt und von Höhen und Tiefen wird erzählt. Das Buch ist nicht nur interessant und witzig geschrieben, es enthält auch jede Menge Tips für diejenigen, die sich eventuell mit dem Gedanken tragen, eine ähnliche Tour zu machen.
Alles in allem ist das Buch absolut lesenswert und ein MUSS für jeden Yukon-Fan.

C. Huber / M. Liniger

Von der ersten bis zur letzten Seite versteht es die Autorin den Leser zu fesseln. Das Buch wird höchst ungern aus der Hand gelegt. Und einzelne Szenen kann man immer wieder von neuem lesen und genießen. Man spürt, dass hier ein langersehnter Traum in Erfüllung ging und kann die wogenden Gefühle der Autorin nachempfinden. Mit viel Witz, Ehrlichkeit und Humor erzählt sie über ihre Abenteuer in eisiger Kälte und beim Paddeln mit dem Kanu. Ein interessanter und hilfreicher Anhang mit vielen Informationen zu Tourenveranstalter und Ausrüstung runden dieses tolle Werk ab.
Dieses Buch eignet sich bestens für all jene, welche auch ihre Träume haben. Und wer von uns hat das nicht.

Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 9.12.2005

Zitat aus der "DZG Aktuell" 1/2006

Wer heute als Zöli immer noch Angst vor großen Touren in fernen Ländern hat, der ist nach dem Lesen dieser spannenden Lektüre sicherlich bald vom Gegenteil überzeugt.

U. Bretschneider

Durch einen Artikel im "Kölner Stadtanzeiger" bin ich auf Ihr Buch aufmerksam geworden. Da ich selber ein großer Canada-Fan bin, habe ich Ihr Buch förmlich verschlungen. Ich möchte Ihnen zu diesem Werk gratulieren, dass sich so erfrischend von der üblichen Reiseliteratur abhebt.
Eine Kanutour in Canada würde ich auch sehr gerne einmal machen, nachdem ich nun schon mehrmals dort gewesen bin. Ihre Huskytour-Erlebnisse fand ich ebenfalls sehr spannend. Dies Strapazen könnte ich mir für mich persönlich jedoch nicht vorstellen. Aber ich finde es bewundernswert, so etwas durchzuziehen.

Rezensentin aus Nürnberg

Nachdem eine Freundin von mir selbst den Yukon bereist hatte, las ich das Buch mit besonderem Interesse. Ich kann nur sagen: selber lesen, selber reisen, und das alles besser heute als morgen. Wie die Autorin schon ganz richtig bemerkte: Nicht träumen, machen! Bisher war ich zögerlich bei der Wahl des nächsten Urlaubsortes, denn die Reiseländer Kanada und Alaska sind (für mich und viele andere Europäer) ganz und gar keine banalen Ziele, egal, was so mancher coole Cowboy darüber denken mag. Wie gut, das es Frauen gibt, die aus ihrer "Normalo-Verfassung" keinen Hehl machen und zeigen, dass es (auch mit diversen Handycaps wie z.B. Zöliakie) kein Problem sein muss, ein Kanu oder einen Hundeschlitten zu besteigen - sofern man sich selbst mental und organisatorisch richtig vorbereitet hat. Denn nicht auf jeden Reiseveranstalter scheint immer Verlass zu sein und deshalb sind zur Ergänzung derartige "Best-Practic"-Tagebücher sehr wünschenswert. Vielen Dank für all die Infos, Frau Cieslak, und natürlich für das schöne Kopfkino, welches Sie mit Ihren anschaulichen und humorvollen Erzählungen bei mir ablaufen ließen!

Rezensentin aus Augsburg

Alaska, Canada und der Yukon sind für viele Europäer nach wie vor Traumziele, die sicher nicht für alle jedes Jahr auf der Urlaubsliste stehen. Um so besser, wenn es authentische Reiseberichte von "normalen" Menschen zu lesen gibt, die keine ausgesprochenen Profiabenteuerer sind. Zur Vorbereitung kann das Buch deshalb wärmstens empfohlen werden. Es ist ein wohltuendes Gegengewicht zu den "Heile-Reise-Welt"-Führern, die allzu gerne die ganz natürlichen Widrigkeiten des Reise-Lebens verschweigen. In diesem Buch werden sie - augenzwinkernd und humorvoll - mit in die lebendige Tagebucherzählung intergriert. Handfeste Tipps inklusive, die einem kein Reiseveranstalter so erzählt. Ein Buch von einer Frau, die Manns genug war, ihren Traum endlich zu verwirklichen. Aber auch ein Buch, das ebenso den Daheimgebliebenen den Traum von Wasser und Eis, vom Paddeln und Hundeschlittenfahren, genießbar macht.

Sui Kings, Cologne

Einfach ein tolles Buch! Kann es jedem Nordlandfreund empfehlen. Inge Cieslak erzählt ihre eigenen erlebten Abenteuer so genau und spannend, als wäre man bei ihren Touren dabei. Im Anhang sehr viele nützliche Tipps, was den Yukon betrifft. Bin jetzt schon wieder im "Yukonfieber", was ich Inge zu verdanken habe, denn das Buch macht Lust auf Abenteuer!!! Kaufen und lesen, und dann hinein ins Abenteuer. Auf nach Canada!!!

Empfehlung von Nordlandtours

Tine

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass mich derart fesselt, obwohl ich nie gleiches erlebt habe! Ein Buch, dass mich mitnimmt, auf Abenteuer, auf Erlebnisse. Was mich daran besonders beeindruckt ist die Ehrlichkeit, die niemandem etwas vorspielt. Klar kommen auch Zweifel, Hürden, Ängste und Unannehmlichkeiten durch, die sehr lebendig die Reise beschreiben.
Letztlich merke ich beim lesen immer mehr wie oft der Traum einen kleinen Riss bekam...und doch der richtige war! Mich verbindet mit diesem Buch, mit dir und deiner Geschichte viel mehr und viel anderes..... manche Seiten haben eine tiefe Gänsehaut bei mir aus gelöst!
Ich kann nur sagen weiter so.. und wenn das nächste fertig ist... ich möchte es wieder lesen!!!